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Pressemitteilungen

Zukunft der Intelligenten Medizin

Internationale Experten vernetzen sich auf dem RegMed Forum

26. Oktober 2018
Das Zusammenwirken von intelligenten Technologien und Biotechnologie verändern die Medizin. Die daraus entstehenden Smart Medical Devices werden schon heute vermehrt eingesetzt, seien es 3D-gedruckte Biomaterialen für den Knorpel- oder Gewebeersatz oder intelligente Implantate mit integrierten Biosensoren. Wie diese Produkte am besten eigesetzt werden können, welche Zulassungsbedingungen für sie gelten sind und wie deren zukünftige Verbreitung aussieht, haben internationale Experten aus Industrie und Forschung am 18. Oktober auf dem RegMed Forum in Berlin diskutiert.

„Biologisierung und Digitalisierung erlauben innovative Ansätze, die zum Teil die medizinische Versorgung einer großen Bandbreite an Erkrankungen grundlegend verändern werden“, erklärte Professor Georg N. Duda, Direktor des Julius Wolff Instituts für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration und stellvertretender Direktor des BCRT auf dem diesjährigen RegMed Forum. „Doch neben den Innovationsmöglichkeiten müssen wir uns deutlicher die Frage stellen, wie sich der entscheidende klinische Vorteil – also der Vorteil für den Patienten – solcher Innovationen nachweisen lässt.“

Die Besucher der zum fünften Mal vom Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) und der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH veranstalteten Konferenz tauschten sich über die aktuellen Trends der intelligenten Medizin aus. Renommierte Redner aus Europa und den USA gaben dabei wissenschaftlichen und klinischen Input, der von biologisch aktiven Implantaten bis zur adaptiven Steuerung von Insulinpumpen reichte. Die Herausforderungen der neuen Medizinprodukterichtlinie für Hersteller und Entwickler wurden in einer engagierten Diskussionsrunde beleuchtet.

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